Das wichtigste Material für den Bau eines Hauses sind nach wie vor Hölzer aller Art. Dachstühle, Treppen, Dielen, Fensterrahmen und die meisten Möbel sind Holzkonstruktionen und deshalb besonders anfällig für Holzschädlinge. Dazu zählen unter anderem der Nagekäfer und der Holzbock, die unter dem Namen Holzwurm großen Schaden anrichten können. Dabei sind es ihre Larven und nicht die ausgewachsenen Insekten, die gleich nach dem Schlüpfen beginnen, sich durch das Holz zu fressen. Während der nagekäfer Laub- und Nadelholz von Holzverkleidungen und Möbeln mag, findet man den Holzbock eher in Dielen und Dachstühlen vor. Letztere bevorzugen weiches feuchtes Nadelholz, sogenanntes Splintholz. Da dies aus Kostengründen immer häufiger Einsatz beim Häuserbau findet, sind besonders Neubauten gefährdet. Wenn tragende Holzkonstruktionen wie der Dachstuhl betroffen sind, kann das Gebäude nach einigen Jahren des Befalls instabil werden und stellt damit ein Risiko für die Bewohner dar. Bevor dies geschieht, gibt es aber mehrere Möglichkeiten der Holzwurmbekämpfung mit bewehrten Hausmitteln, durch die Beauftragung eines Kammerjägers sowie durch vorbeugende Maßnahmen. Davon werden einige im Folgenden vorgestellt.
Veröffentlicht am von Lavinia Knop über homify-Magazin
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