Die sich immer weiterentwickelnde Digitalisierung sowie die Corona-Pandemie, die bereits seit mehr als zwei Jahren herrscht, haben dafür gesorgt, dass mittlerweile ein großer Teil der Bevölkerung von zu Hause aus arbeiten kann. Beispielsweise arbeitete während der Lockdownphasen etwa ein Viertel der arbeitenden Beschäftigten in Deutschland im Homeoffice. Wer neu ins Homeoffice kommt, muss sich zunächst einmal einrichten. Doch das ist gar nicht so einfach. Oft geht die Einrichtung zu Lasten der Ergonomie, was sich auf Dauer auf die Gesundheit auswirken kann. Doch es gibt noch weitere Fehler, die Arbeitnehmer am heimischen Arbeitsplatz vermeiden können.
Homeoffice nicht abgetrennt von der Wohnung
Dieser Fehler hat nicht unbedingt nur etwas mit der Gesundheit zu tun. Vielmehr geht es um einen finanziellen Aspekt. Wer sein Büro innerhalb der eigenen vier Wände aufbaut sollte es unbedingt von dem Rest der Wohnung abtrennen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn der Arbeitsplatz zu Hause eine Dauerlösung sein soll.
Wer über ein abgetrenntes Zimmer als Büro verfügt, kann das sogar von der Steuer absetzen. Das Arbeitszimmer muss quasi der Mittelpunkt deiner beruflichen Tätigkeit sein. Bis zu 1.250 Euro kannst du dabei absetzen. Wird der Raum noch anders genutzt, kann es ebenfalls schwierig werden.
Seit 2020 gibt es in Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie jedoch die sogenannte Homeoffice-Pauschale, die dir steuerliche Vorteile bringt, selbst wenn du kein gesondertes Arbeitszimmer hast.
Ein abgetrennter Arbeitsbereich hat noch einen psychischen Vorteil. Du musst deinen Arbeitsplatz in deiner Freizeit nicht die ganze Zeit sehen und dadurch entspannst du dich besser. Das sorgt für weniger Stress im Alltag und du fühlst dich insgesamt ausgeglichener und gesünder.
Veröffentlicht am von Christine Bauer über
homify-Magazin